Willkommen
Die Volkssternwarte Ubbedissen ist die Sternwarte des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V.

Für Besucher haben wir freitags bei jedem Wetter geöffnet (außer an Feiertagen).
Sept.-Apr.: 20-22 Uhr,
Mai-Aug.: 19-21 Uhr.
Weitere Infos am Ende der Seite.
Termine
Sa, 21.03. - 17-22 Uhr
Astronomietag

Di, 07.04. bis Sa, 11.04. tgl. 20 Uhr
Sparrenburg-Brücke
Bielefelder Sternstunden

Fr, 01.05. bis Fr, 28.09.
immer freitags ab 19 Uhr Sonnenbeobachtung

Weitere Infos zu den Veranstaltungen auf unserer Programm-Seite.

Veranstaltungen 2015

(keine) Sonnenfinsternis für Kinder!

Das war sie nun, die Sonnenfinsternis 2015. Wie bei jedem dieser Schauspiele war sie auch diesmal wieder eine eindrucksvolle Demonstration, wie unser Planet und sein Mond ein dynamisches Duo im großen Ganzen des Sonnensystems sind.

Was man allerdings hier auf dem Boden erlebte, war vielerorts erschreckend. Man konnte den Eindruck bekommen, das Wissen des Mittelalters sei heute vergessen. Natürlich sind Sonnenfinsternisse seit je her mit Mystik verbunden, aber seit dem späten Mittelalter weiß man sehr genau, was dabei wann, wo und warum passiert. (im Übrigen glaubte niemand im Mittelalter an eine Scheiben-Erde, das ist nachgewiesenermaßen eine Diskreditierung durch die Aufklärung des 19. Jahrhunderts).

Und so ist es nicht nur unbegreiflich, sondern höchst beschämend, wie die Nachwuchsgeneration von ihren Bildungseinrichtungen am vergangenen Freitag mancherorts schikaniert wurde. Anstatt die seltene, sich auf Jahre nur für Minuten bietende Chance zu ergreifen, Naturwissenschaft live zu vermitteln und bleibende Erinnerungen und Wissen zu schaffen, wurden selbst Volljährige in zugeklebten Räumen eingesperrt und, im wahrsten Sinne des Wortes, im Dunklen gelassen. Das ist etwa so, als schauten die Kinder demnächst im Sportunterricht Fussball im Fernsehen, denn sie könnten sich womöglich auf dem Rasenplatz verletzen. Von dem seltenen Naturschauspiel nichts mitbekommen zu dürfen ist das Eine, das Bild, dass sich nun im Kopf Millionen von Kindern einprägt, die Finsternis selbst sei gefährlich, ist kaum wieder gut zu machen. Schädliche "SoFi-Strahlen" wurden gar herbeiorakelt, die augenblicklich krank machen. Hier haben so manche Schulen am letzten Freitag auf ganzer Linie versagt.

Im Vorfeld hätten in weniger als einer halben Unterrichtsstunde für wenige Cents Lochblendenkameras zur Beobachtung der Finsternis gebastelt werden können. Zu den verschiedenen Strahlungen der Sonne gibt es viele einfache und ungefährliche Experimente für alle Altersgruppen.

Als Betreiber einer Volkssternwarte zeigen wir sehr vielen Kinder die Sonne, sogar mit Teleskopen - gefahrlos. Innerhalb von nur wenigen Minuten haben bislang alle Kinder verstanden, warum man besser nicht direkt in die Sonne blicken sollte. Sie begreifen, was das helle Ding da oben am Himmel wirklich ist. Aufklärung anstatt Vorenthaltung. Nichts bleibt mehr in Erinnerung als der eigene Blick ins Universum - eben Anschauungsunterricht.

Die nächste partielle Sonnenfinsternis bei uns ist im Jahr 2021 die nächste totale 2081.
Liebe Schulen, lasst die Kindern dann nicht wieder im Dunklen.

(BK, 26.03.2015)

Kurze Blicke auf die bedeckte Sonne

SoFi 2015 Eigentlich sind wir ja keine Pessimisten, aber irgendwie beschleicht einen das Gefühl, dass der Grad der Bewölkung doch mit dem Auftreten von interessanten Ereignissen abhängt: je seltender das Spektakel, desto mehr Wolken!

Am Morgen lag dicker Nebel über der Gegend, so dass es die Sonne schwer hatte, diesen aufzulösen. Vor dem ersten Kontakt, dem Beginn der Finsternis sah es noch so aus, als wäre der Nebel bald weg. Aber mit schmaler werdender Sonne wurde auch der Nebel wieder dichter. Beim Maximum war dennoch der drastische Helligkeitsunterschied zum "normalen" Licht sichtbar, alles wirkte irgendwie unnatürlich. In der Zeit bis zum Austritt kurz vor Mittag änderte sich an der Wettersituation nichts, die Sonne tauchte nicht mehr auf.

Trotz des Wetters besuchten uns über 70 Gäste, die, statt ausführlicher Beobachtung alternativ durch kurze Vorträge über das Geschehen aufgeklärt wurden. Obgleich mit großem Interesse verfolgt, wollten dennoch alle Besucher den echten Himmel betrachten, und so starrten um halb Elf alle nach oben in die weiße Wolkendecke - Ohne Erfolg. Dennoch verließen uns alle Besucher mit einem großen Lob, wie viel wir trotz des Wetters noch geboten haben.

Sternwartenkollege Oliver hatte mit seinen Kameras einige Impressionen eingefangen,
siehe hier.

Die nächsten, hier sichtbare Finsternis ist am 10. Juni 2021, jedoch nur mit einer Bedeckung von 15%, etwas besser die am 25. Oktober 2022 mit 26% und am 29. März 2025 mit 20%. Richtig spannend wird es erst am 12. August 2026, wo der Mond 89% von der Sonne bedeckt.

(BK, 20.03.2015)

Sonnenfinsternis am Freitag, 20.03.

In den Medien wird immer häufiger von der Sonnenfinsternis (SoFi) berichtet, leider nicht immer mit (astronomisch) richtigen Angaben. Hier die wichtigsten Fakten zur SoFi am Freitag:

--> Die Sonne ist auch an dem Tag nicht gefährlicher als sonst. Wir brauchen also keine "SoFi- Brille", um den Tag zu überstehen. Nur der Blick in die Sonne darf nicht ungeschützt erfolgen! Schweißerbrillen, wie es im Radio schon wieder zu hören gab, gehen übrigens meist auch nicht, die Filter sind zu schwach. Gleiches gilt für andere, auch früher meist empfohlene Gegenstände, die ich hier gar nicht erst erwähnen möchte. Alle diese Filter dämpfen zwar das Licht, aber weit weniger, als es für die Sonnenbeobachtung erforderlich ist. Viele Dinge lassen sogar das gefährliche UV-Licht ungehindert durch, so dass zwar der Eindruck entsteht, das Auge sei geschützt, das Gegenteil ist aber der Fall.

--> Unsere Sternwarte hat von 10 bis 11 Uhr zur öffentlichen Beobachtung geöffnet (es gelten die normalen Eintrittspreise). Gruppen (Schulklassen, etc.) können wir am Freitag leider nicht mehr annehmen, da wir nur begrenzte Kapazitäten haben.

--> Die Bedeckung beginnt um 09:33 Uhr MEZ, Maximum ist um 10:41 Uhr mit einer Bedeckung von 81,6%, Die Finsternis endet um 11:53 Uhr, wenn der Mond wieder von der Sonne weggezogen ist.

--> Was können Sie tun, wenn Sie keine Sonnenfinsternis-Brille haben?
Wir haben nur noch eine sehr begrenzte Menge zur Verfügung, die wir am Freitag zur Öffnungszeit verteilen und auch verkaufen können. Sie können sich aber mit haushaltsüblichen Dingen und wenig Zeitaufwand eine sichere Beobachtungshilfe selbst basteln:
Eine Lochkamera. Sie nehmen ein dickes Stück Karton (keine Wellpappe) und drücken mit einem Bleistift oder einer dicken Nadel ein kleines Loch hinein. Scheint die Sonne durch das Loch, kann man auf einer weißen Fläche dahinter gefahrlos zu mehreren die Sonne anschauen. Je kleiner das Loch, desto schärfer das Bild, aber auch desto dunkler die Sonne.


(BK, 18.03.2015)

Programm für 2015 fertig

Inzwischen ist auch - mit zweimonatiger Verspätung - das neue Veranstaltungsprogramm fertig, der Flyer ist aktuell im Druck. Im Netz ist die neue Version schon zum Download bereit, siehe unter Veranstaltungen.

(BK, 04.02.2015)

in eigener Sache

Sicherlich ist es den meisten Besuchern aufgefallen, dass hier auf der Homepage nicht mehr viel passiert. Das soll aber nicht heißen, dass die Sternwarte nicht mehr aktiv ist. Ganz im Gegenteil. Wir konzentrieren uns aktuell darauf, dass die Besucher-Abende (immer freitags) interessant weiter durchgeführt werden können. Neuigkeiten für die Internetseite gibt es dabei aktuell leider einfach nicht.
Wir hoffen, dass sich das im laufenden Jahr 2015 wieder ändert.

(BK, 05.01.2015)

Altes neu aufgemacht

ISS3D Der wohl bislang schönste Überflug der Internationalen Raumstation ISS war im Jahr 2009. Durch das neu erstellte 3D-Modell kann nun auch die Lage aller Module im Raum genau vergleichen werden. So erkennt man durch die Beschriftung sogar kleinere Module, wie z.B. die Quest-Airlock, durch das die zwei Astronauten die Station zu dem Zeitpunkt verlassen hatten. Die beiden sind am rechten (Backbord) Solar-Flügel arbeiten. Ein Kollege aus den Niederlanden hatte 1 Minute früher Glück und konnte den Astronauten (vermutlich) nachweisen, siehe hier.

Ein weiterer Überflug vom Mai dieses Jahres wird hier ebenfalls in Kürze erscheinen, sobald das Modell zur Ansicht fertig gezeichnet ist.

(BK, 22.06.2014)

Veranstaltungsprogramm für 2014 fertig

Programm2014 Auch im nächsten Jahr können wir die monatlichen Vorträge wieder fortsetzen. So informieren die regelmäßigen Sternenhimmel-Vorträge über die jahreszeitlichen Besonderheiten und geben viele Tipps für eigene Beobachtungen. Im Frühjahr bieten wir am Astronomie-Tag schon ab Nachmittag ein vielseitiges Programm rund um die Sternwarte an, bei den Biefelder Sternstunden werden die Dimensionen im Sonnensystem "greifbar".

Nach der Sommer-Zeit, in der die Sonnenbeobachtung im Vordergrund steht, geht es im Herbst weiter mit Vorträgen zur Entwicklung der heute üblichen Zeitmaße Tag, Monat und Jahr weiter und wird mit einem Missionsbericht von zwei Mars-Expeditionen abgerundet.

Wir freuen und auf Ihren Besuch!

(BK, 01.12.2013)

ISON ist doch NICHT weg!

Aber leider bleibt es dabei: Keine Beobachtungswoche in unserer Sternwarte!

ISON LASCO-C2 Stunden nach dem Vorbeiflug war in sämtlichen Satelliten-Bildern keine Spur von ISON zu sehen. Daher machte sich schnell die Deutung breit, ISON sei restlos zerfallen. Doch am Freitagmorgen tauchte ein deutlich kleinerer, aber gut sichtbarer Schweif auf der anderen Seite der Sonne wieder auf.

Bei diesem ständigen hin- und her sind weiterhin Prognosen für die kommenden Tage schwierig. Aktuell sieht es aber eher so aus, dass wir von der Erde aus vom Kometen nicht mehr viel sehen werden. Bestenfalls noch mit Teleskopen von guten Standorten der Erde (sehr dunkler Standort). Es wird aber eher dabei bleiben, dass ISON nicht nochmal zu einem Jahrhundertkomet aufdrehen wird.

(BK, 01.12.2013)

ISON ist weg!

Keine Beobachtungswoche in unserer Sternwarte!

SOHO C2 Voller Spannung wurde der Vorbeiflug an der Sonne erwartet. Das Weltraum-Sonnenteleskop SDO wurde sogar extra für den Vorbeiflug ein wenig von der Sonne weggerichtet, um den Kometen mit hoher Auflösung live beobachten zu können. Aber als ISON in das Bildfeld des Satelliten gelangen sollte, erschien rein garnichts. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass ISON sich bereits gut eine Stunde früher aufgelöst haben muss. Das Bild zeigt die vermutlich letzte Aufnahme des Kometen, während dieser sich eigentlich bereits hinter der Sonnenblende (graue Scheibe in der Mitte) befindet. Man sieht, dass die Helligkeit wieder abgenommen hatte - klare Anzeichen für ein Ende.

Da es in der kommenden Woche also nichts mehr zu sehen gibt, fällt auch die Beobachtungswoche aus. Die Sternwarte hat aber natürlich weiterhin freitags ab 20 Uhr für alle Besucher geöffnet. Morgen gibt es dort auch weitere Bilder und Videos von ISON und seinem Vorbeiflug an der Sonne.

(BK, 28.11.2013)

ISON-Beobachtungswoche vom 29.11. bis 06.12.

Erste Wetterprognose macht leider wenig Hoffnung

Als wären die letzten Wochen nicht schon genug, der Wettertrend scheint sich auch noch länger fortzusetzen. Zwar erreicht und Anfang kommender Woche trockene und kalte Luft, die kurzzeitig wolkenfreien Himmel beschert, das nächste Tief über Island steht aber schon bereit.

Eine Beobachtung in der Sternwarte können wir leider nur bei wolkenfreiem Himmel (oder zumindest großen Richtung Westen!) durchführen. Bei schlechtem Wetter bleibt die Sternwarte daher geschlossen. Auf unserer Internetseite werden wir kurzfristig über die aktuelle Lage informieren!

(BK, 24.11.2013)

ISON zwischen Wolkenlücken - Lovejoy interessanter

Anhaltendes Schlechtwetter macht Beobachtung kaum möglich

LOVEJOY Es kommt langsam ein gewisses Déjà-vu-Gefühl auf: ISON entpuppt sich (zumindest hierzulande) als ähnlich (un)spektakulär wie Komet PANSTARRS im Frühjahr. Viele Bilder von anderen, wirklich dunklen Standorten können die Strukturen im Schweif abbilden. Bei uns waren in den letzten Wochen nur eine handvoll Tage mit Wolkenlücken in dem kurzen Beobachtungszeitfenster in den Morgenstunden, daher gelangen unserem Team auch nur wenige Bilder (siehe Galerie).

Interessanter ist dann schon der im September dieses Jahres entdeckte Komet C/2013 R1 Lovejoy (Bild oben). Dieser steht zurzeit morgens fast senkrecht am Himmel und war bereit vor ISON mit dem Fernglas sichtbar (erste Sichtung gelang am 31.10.2013). Während Lovejoy weiter am Morgenhimmel am großen Wagen vorbeizieht, ist ISON bereits so nahe an der Sonne, dass er nicht mehr gesehen werden kann. Das ändert sich hoffentlich nächste Woche nach dem Vorbeiflug an der Sonne. Lovejoy und ISON werden danach im Dezember nahe beieinander am Morgenhimmel zu sehen sein, wobei Lovejoy höchstens mit Fernglas sichtbar sein wird. Ob ISON mit dem bloßen Auge, nur mit Teleskop oder gar nicht mehr zu sehen sein wird, lässt sich aktuell noch nicht vorhersagen.

(BK, 24.11.2013)

Der nächste Komet im Anflug: C/2012 S1 (ISON)

nur noch einen Monat, bis er mit dem bloßen Auge erkennbar wird - hoffentlich

ISON Aktuell "fliegt" der Komet am Nachbarplaneten Mars vorbei. Durch die Sonnennähe besitzt ISON bereits einen im Teleskop deutlich erkennbaren Schweif, der Woche für Woche deutlich an Größe und Helligkeit zunimmt. Bis Mitte November solle er dann so hell geworden sein, dass er mit dem bloßen Auge am noch dunkeln Morgenhimmel vor Sonnenaufgang beobachtet werden kann.

Nach dem Vorbeiflug an der Sonne am 28.11.2013 könnte der Komet auch kurz in der Abenddämmerung sichtbar werden. Daher bieten wir in dieser Zeit eine Beobachtungswoche (vom 29.11. bis 06.12.) an, so dass jeder Interessierte bei uns auf dem Dach des Diakoniezentrums den Kometen (hoffentlich) sehen kann. Vorraussetzung hierfür ist jedoch ein wolkenfreier Himmel! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die regulären Eintrittspreise.

(BK, 17.10.2013/27.10.2013)

Komet bei weitem nicht so spektakulär

mit dem bloßen Auge nahezu unsichtbar

Panstarrs Die unzähligen Bilder von Beobachtern weltweit hatten eigentlich Hoffnung auf ein schönes Schauspiel am Abendhimmel über Bielefeld gemacht.

Nachdem sich heute am frühen Abend gerade rechtzeitig die Wolken auflösten, tauchte zunächst nur die noch sehr schmale Mondsichel auf. Erst einige Zeit später war mit Hilfe von diversen Ferngläsern der Komet gefunden. Bis zum Untergang wurde dieser zwar mehr und mehr auffällig, jedoch war er auch zum Schluss nicht mit dem bloßen Auge zu finden. - Das war's wohl mit Highlight des Jahres!

Weiter Bilder und Berichte gibt es auch auf unseren Mitgliederseiten Balkonsternwarte und deepskywonders.

In den nächsten Tagen verspätet sich der Untergang sehr schnell, so dass der Komet sich mehr und mehr von der Abenddämmerung abheben wird. Es gibt also noch ein paar Tage Zeit, den Kometen zu beobachten, auch wenn dieser sich inzwischen wieder von der Sonne und der Erde entfernt und somit wieder zügig kleiner und lichtschwächer werden wird.

(BK, 13.03.2013)

Heller Komet PANSTARRS über Bielefeld

Himmelsschauspiel im März bei uns zu sehen

PanstarrsSimNach vielen Jahren zeigt sich endlich wieder ein Komet am nördlichen Sternenhimmel. Zwar wird der Komet anfangs nur in der noch hellen Dämmerung des Sonnenuntergangs zu sehen sein, dafür aber mit dem bloßen Auge.

Zuerst könnte C/2011 L4 (PANSTARRS), so die korrekte Bezeichnung, am 13. März gesehen werden. Voraussetzung dafür ist aber ein absolut wolkenfreier Himmel sowie eine perfekte freie Sicht bis zum Horizont nach Westen. Dies dürfte durch den Teutoburger Wald und die Stadt-Bebauung für die Meisten von Zuhause also kaum möglich sein. Ob uns dies in der Sternwarte gelingt, so wie es laut Simulation dargestellt wird, bleibt abzuwarten.

Unsere Sternwarte öffnet für Besucher am Fr, 15.03. bereits um 19 Uhr, sowie am Samstag zum Astronomietag ab 17 Uhr. An beiden Tagen steht der Komet bereits etwas höher, so dass er recht gut zu sehen sein sollte. Dann zeigt sich auch der spektakuläre Schweif!

Mehr Infos, tagesaktuelle Bilder und Hintergründe auf der Seite kometen.info.

Sobald der Komet zu sehen ist, gibt es bei uns natürlich auch eigene Bilder.

(BK, 03.03.2013)

Asteroiden-Vorbeiflug für uns nicht sichtbar

Die Wetteraussichten sind mal wieder schlecht

Morgen Abend fliegt der etwa 45m große Asteroid "2012 DA14" in nur 27.700 km an der Erde vorbei, näher als die geostationären Fernseh-Satelliten. Für diese besteht übrigens keine Gefahr, denn der Asteroid durchstößt die Satelliten-Bahn innerhalb und trifft dabei die Bahn nicht.
Uns wird dies Ereignis wahrscheinlich wieder entgehen, denn die Wetteraussichten sind sehr bescheiden: Wolken, Regen oder Schnee, ...

Bleibt zu Hoffen, dass wir beim Kometen PANSTARRS im März mehr Glück mit dem Wetter haben. Wann der Komet zu sehen ist, und was uns erwartet, darüber erzählt der Vortrag am nächsten Freitag, den 22.02.2013.
(BK, 14.02.2013)

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