Aktuelles aus der Sternwarte

Schlechte Ausichten für die Mondfinsternis am Samstag

Samstag, 10.12.2011, 16 Uhr in der Sternwarte - oder auch nicht!

So wie es derzeit (Mittwoch, 07.12.) aussieht, werden wir wohl - wieder einmal - die Mondfinsternis nicht beobachten können, weil das Wetter nicht mitspielt. Die Wettervorhersage beschreibt Regen oder Schnee bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Wie schon bei den letzten beiden Finsternissen im Winter 2010/2011 muss die Sicht zum Horizont frei sein, da die Finsternis bei Mondaufgang passiert. Dies klappt nur dann, wenn der Himmel absolut wolkenfrei ist.

Aus diesem Grund wird die Sternwarte (wahrscheinlich) nicht geöffnet sein und die Beobachtung findet nicht statt.

(BK, 07.12.2011)

Nachtrag:

Wie schon üblich bei "Astro-Events" war das Wetter tatsächlich schlecht, so dass nicht die kleinste Chance auf einen Blick zum Mond blieb. Zwei Stunden nach der Finsternis war der Himmel wieder wolkenfrei!

(BK, 12.12.2011)

Neues Veranstaltungsprogramm für 2012 online

Alle Infos auf der Programm-Seite

Das Jahr neigt sich dem Ende, und so wurde es mal wieder Zeit, die Veranstaltungen für 2012 zu planen. Größere astronomische Ereignisse wird es nicht geben. Das einzige Highlight, der Venustransit, ist von uns aus so gut wie garnicht beobachtbar und dann auch noch in den frühen Morgenstunden.

Dafür haben wir unser Veranstaltungs-Schema ein wenig geändert und bieten nun im Sommer noch mehr Sonnen-Beobachtung. Hierzu öffnen wir die Sternwarte bereits um 19 Uhr (nur von Mai bis August einschließlich), so dass genügend Zeit für die Beobachtung bleibt.

(BK, 07.12.2011)

Vortrag: 2012 - Das letzte Jahr im Kalender der Maya?

Freitag, 14.10.2011, 20 Uhr in der Sternwarte

Geht 2012 tatsächlich die Welt unter? Einer der Kalender der Mayas endet im Dezember 2012, doch was bedeutet dies? Haben die Mayas bereits den Untergang unserer Welt vorhergesagt? Eine spannende Reise in die Geschichte der alten Hochkultur soll Antworten bringen.

Auch andere Weltuntergangs-Theorien konzentrieren sich auf das Jahr 2012. Der Vortrag untersucht auch diese Theorien, von Meteoriteneinschlägen, unbekannten Planeten bis hin zu Sonnen-Eruptionen, die angeblich das Leben auf der Erde zerstören sollen.

(BK, 08.10.2011)

Vortrag: Die Entdeckung der Unendlichkeit

Freitag, 08.07.2011, 20 Uhr in der Sternwarte

Unendlichkeit

Heutzutage können wir mit dem Hubble-Weltraumteleskop Sterne beobachten, die mehr als Milliarden Lichtjahre entfernt sind. Wie kann man überhaupt solche Entfernungen bestimmen? Schon seit der Antike versuchte man, die Weiten des Himmels zu ermessen. Wir berichten von dieser spannenden Entdeckungsgeschichte.

(KS, 21.06.2011)

 

 

Beobachtung: Die totale Mondfinsternis am Mi, 15.06.

Sternwarte ab 21 Uhr geöffnet - nur bei wolkenfreiem Himmel!

Mondfinsternis 2011 Simulation Nachdem zu Jahresbeginn nach längerer Pause endlich wieder eine Sonnenfinsternis von Deutschland aus sichtbar war, folgt nun eine totale Mondfinsternis. Bei diesem beeindruckenden bewegt sich der Vollmond genau durch den Schatten der Erde, so dass dieser für über eineinhalb Stunden fast nicht mehr sichtbar wird. Fast? Unsere Erdatmosphäre lenkt noch ein wenig Restlicht an der Erde vorbei zum Mond, und genau dies macht die "MoFi" so spannend.

Nach der guten Nachricht nun die schlechte: von uns aus wird die Finsternis sehr wahrscheinlich nicht zu sehen. Dies hat gleich mehrere Gründe: 1. Der Mondaufgang ist erst nach Eintritt in den Kernschatten. 2. Der Mond läuft derzeit nur sehr flach über den Horizont und bleibt für die gesamte Finsternisdauer nur unmittelbar über dem Horizont (der Teuto blockiert etwas die Sicht). 3. sind die Wetteraussichten bescheiden aber noch nicht hoffnungslos.

Das Bild zeigt eine Computersimulation des Süd-Ost-Himmels gegen 23 Uhr MESZ. Der Mond verläßt zu dem Zeitpunkt bereits den Kernschatten, so dass die interessanteste Phase bereits vorbei ist. Zudem steht der Mond so tief am Himmel, dass Bäume und Häuser die Sicht beeinträchtigen.

Sollte das Wetter eine geringe Chance auf die Beobachtung lassen, haben wir natürlich geöffnet. Dann können Sie ab 21 Uhr zu uns kommen und die Finsternis live miterleben.

(BK, 14.06.2011)

Vortrag: Der Sternenhimmel in diesem Sommer

Freitag, 10.06.2011, 20 Uhr in der Sternwarte

Sommerhimmel Trotz der kurzen Nächte gehört der Sommer zu den beliebtesten Jahreszeiten für die astronomische Beobachtung, natürlich auch wegen des milden Wetters. In diesen Wochen tauchen einige besonders schöne Objekte für kurze Zeit auf, die man gerne das ganze Jahr über bestaunen würde. Wie kommt es dazu? Warum sehen wir im Sommer andere Sterne und Planeten als zu den übrigen Jahreszeiten? Welche Highlights stehen uns diesen Sommer bevor? Welche spannenden Objekte kann man mit dem freien Auge oder dem Teleskop selbst beobachten?

Unser nächtliches Firmament bietet diesen Sommer mehr als nur „Sonne, Mond und Sterne“. So erwartet uns gleich zu Beginn eine totale Mondfinsternis. Aber auch atmosphärische Erscheinungen oder die klassischen Sternbilder mit ihrer Mythologie faszinieren uns seit eh und je. Wenn Sie daran interessiert sind, auch die Hintergründe über die aktuellen Highlights zu erfahren, dann laden wir Sie mit diesem Vortrag herzlich auf eine Reise über den sommerlichen Nachthimmel ein.

(CK, 02.05.2011)

Vortrag: Mit Voyager an den Rand des Sonnensystems

Freitag, 13.05.2011, 20 Uhr in der Sternwarte

Sternstunden Die Voyager-Raumsonden faszinierten in den 1970er Jahren genauso wie heute die Menschheit mit spektakulären Fotos von Jupiter und Saturn. Neben diesen ästhetischen Meisterwerken gerät schnell in Vergessenheit, dass die Fotokamera nur eines von vielen mitgeführten wissenschaftlichen Instrumenten ist und die beiden Sonden für wichtige Erkenntnisse über den Aufbau der Planeten verantwortlich sind. Dabei wäre das Voyager-Programm fast gescheitert, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte.

Erfahren Sie mehr über die abenteuerliche Mission, die als Prestige-Projekt im Kalten Krieg begann und noch heute in unerforschtes Terrain vordringt. Welches Wissen verdanken wir ihnen und wie weit waren die Sonden ihrer Zeit voraus, dass nach über 30 Jahren immer noch den Astronomen weltweit der Atem stockt, wenn Sie über neue Entdeckungen der Kult-Raumfahrzeuge sprechen?

(CK, 29.04.2011)

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